Erdölpreise steigen: Wie Iran gezielt Öl- und Gasinfrastruktur angreift


Iran zielt bewusst auf die weltweite Energieversorgung. Mit der Blockade der Strasse von Hormuz hat es ein starkes Druckmittel in der Hand. Das dürften auch die Menschen im Westen spüren.

Antonia Moser

Wie der Iran-Krieg den Erdölmarkt in Schock versetzt

Antonia Moser mit Benjamin Triebe

02.03.2026

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In dieser Podcast-Episode:

Brennende Öl-Raffinerien und Drohungen gegen Öl-Tanker. Das iranische Militär nimmt bewusst Öl- und Gasinfrastruktur ins Visier. «Wenn Iran diese Anlagen angreift, macht das den Krieg für den Westen teurer», sagt der Wirtschaftsredaktor Benjamin Triebe.

So blockiert Iran im Moment die wichtige Strasse von Hormuz. Der grösste Teil des Öls aus den Golfstaaten muss über dieses Nadelöhr transportiert werden. Fällt diese Route weg, gelangt weniger Öl auf den Markt. Das treibt die Preise in die Höhe, gerade beim Heizöl.

Zwar haben sich viele Staaten abgesichert und Reserven angelegt. Auch gibt es Alternativen zur Strasse von Hormuz. «Doch je länger der Krieg andauert, desto bedrohlicher für die Weltwirtschaft», so Benjamin Triebe in der neuen Folge von «NZZ Akzent».

Alle Episoden von «NZZ Akzent» finden Sie in dieser Übersicht.

Wolfgang Freundorfer

1 Empfehlung

Leider ist es so, wenn man Militärs machen lässt, zerstören sie allerlei Wertvolles, ohne dass sie zur Verantwortung gezogen werden. Die Kaufleute reagieren darauf und die Kunden zahlen den höheren Preis.

Bis anhin wurden Milliarden für grüne Energie ausgegeben und trotzdem hängt alles von dieser fossilen Energie ab.


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